Ein organisiertes Chaos in der Hauptstadt des Radfahrens
In Groningen im Norden der Niederlande werden 57% der Fahrten in der Innenstadt mit dem Rad erledigt. Das liegt weit vor Münster, Kopenhagen oder Amsterdam. Hier gibt es eine für deutsche Planer und Verkehrsrechtler wohl absurd-gefährliche Regelung – aber es funktioniert bestens: An einer Kreuzung bekommen alle RadlerInnen aller Richtungen gleichzeitig grün! Jeder kann in jede Richtung, auch diagonal die Kreuzung passieren. Ein herrlicher Anblick sozialer Interaktion:
Groningen: Green Phase for Cyclists from Streetfilms on Vimeo.
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Haha, das möchte ich in der Duisburger Innenstadt mal sehen
Ham wer ja schon. Zwar mit ohne Ampel, aber Duisburg ist ja schon überregional bekannt für seine Shared Space. So ist auf dem Opernplatz in der Innenstadt eine große Ampelanlage an einer vierspurigen Straße abgebaut worden. Jetzt darf jeder in jede Richtung laufen oder fahren und dat klappt auch!
Trotz allem ist die Belastung durch Kraftfahrzeuge an der Stelle noch viel zu hoch und viele PKW-Fahrer interessieren die Schilder dort nicht, bzw. sie kennen die Bedeutung des Schildes gar nicht. Ansonsten ein guter Schritt nach vorn.